Interview mit Viktor Blum, Leiter der messianischen Gemeinde „Even Israel“, Jerusalem, Israel
- Schalom, erzähle bitte über dich. Wer bist du? Ein Rabbiner oder ein Pastor? - Kurz zusammengefasst: Ich bin messianischer Pastor, so nennt man uns in Israel. Das heißt, ich bin der Pastor einer jüdisch-messianischen Gemeinde. - Warum bezeichnen sich die messianischen Pastoren in Israel nicht als Rabbiner? - Erstens sind die Leiter messianischer Gemeinden in Israel bescheiden.
Unwissenheit oder Enttäuschung? Was wussten die Deutschen von Hitlers Strategie der Judenvernichtung?
Josef Israelevsky
Die Geschichte des Holocaust ist bekannterweise das schrecklichste und schockierendste Ereignis des 20. Jahrhunderts. Der Apparat, der unter Hitler ins Leben gerufen wurde, und sein dreifacher Plan der antijüdischen Gesetze (1933-38), der Verfolgung (1938-41) und der Vernichtung (1941-45) war eindeutig kriminell und mörderisch. Jedoch war Hitler nicht allein – Dr. Daniel Goldhagen, ein bekannter Holocaustforscher, vertritt sogar die These, dass der Holocaust ein „Bestreben, an welchem die meisten Deutschen begeistert teilnahmen“ war. Es mag sein, dass seine Formulierung überspitzt war, aber in der Tat kann man behaupten, dass der Holocaust nicht geschehen wäre, wenn der deutsche „normale Bürger“ nicht geschwiegen hätte.Warum hat er nun geschwiegen?
„Ich bin heute stärker gesegnet als je zuvor...“ Interview mit Rabbiner Harold Vallins
Schalom! Erzählen sie uns bitte über sich selbst Schalom! Ich bin Rabbiner Harold Vallins, ich bin 1941 im Vereinigten Königreich, in Großbritannien, im Hause einer Orthodoxen jüdischen Familie geboren worden. Den größten Teil meiner Kindheit lebten wir in Walworth außerhalb Londons. Meine Mutter lehrte mich in meiner Kindheit ständig, Jesus zu hassen. Sie sagte, Jesus sei ein Ungeheuer, der die Juden während des Holocausts tötete und im Laufe der Geschichte der Juden immer ein Feind gewesen sei. Und so wuchs ich mit einer angeborener Abneigung zu Jesus auf.
1. europäisches messianisch-theologisches Symposium in Berlin
Vom 23.-25.02.2011 fand im Messianischen Zentrum in Berlin unter der Leitung von Wladimir Pikman das 1. Europäische Messianisch-Theologische Symposium statt. Zu diesem für die messianisch-jüdische Theologie bedeutsamen Symposium kamen 23 jüdisch-messianische Theologen aus verschiedenen europäischen Ländern und aus Israel.
Was wird passieren und wie wird sich die politische Situation Israels weiter entwickeln? Ich werde mich eines eigenen Kommentars zu diesem Thema entziehen. Denn jeder hat seine eigene Meinung und jeder denkt anders. Es ist viel praktischer und erfolgversprechender sich an das Wort Gottes zu wenden und zu sehen, was es zu diesem Thema berichtet. Und falls sie damit nicht einverstanden sein werden, so müssen sie sich anschließend bei Gott beschweren, Er hat es geschrieben. Aber glauben sie mir, Er wird ihnen keine andere Version Seines Wortes geben. Wenn ihr Gott liebt, dann mögt ihr auch sein Wort.Wir werden das Buch Obadja studieren, dass vor etwa 3000 Jahren geschrieben wurde. Sie werden am Ende schockiert sein, denn am Ende werden wir die Schlagzeilen der Zeitungen von morgen vor uns haben!