Leben und Dienst der messianischen Juden in Israel

Interview mit Ros Kucharovsky, Rabbiner der jüdisch-messianischen Gemeinde „Maim Zormim“

Ros Kucharovsky, 45, Jude, wanderte vor 12 Jahren nach Israel in die Stadt Kirjat-Ata aus.

Ros, du hast früher in Kiew gelebt.

Ja, ich bin in Kiew geboren. Ich habe an der Pädagogischen Universität studiert und hatte ein Geschäft in Kiew. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion habe ich mich mit Reparaturarbeiten in Büros und Wohnungen beschäftigt und hatte ein paar Mitarbeiter. Es gab Bestellungen, Kundschaft, und ich war in der Stadt bekannt. Ich meine damit, dass ich nicht schlecht lebte.

Viele Auswanderer verlassen die Ukraine wegen Armut oder wirtschaftlicher Schwierigkeiten. War es bei dir auch der Fall?

Nein, ich muss ehrlich sagen, ich wollte nicht nach den Sternen greifen; ich war kein Oligarch oder Großunternehmer. Ich hatte meine eigene 3-Zimmer Wohnung und für meine Mutter hatten wir eine andere Wohnung gekauft, als ich meine eigene Familie gründete. So kann man sagen, dass ich in meiner Stadt gut etabliert war.

War es dir klar, dass Du alles verlierst, wenn Du nach Israel auswanderst?

Ich habe mit Absicht alles verkauft, obwohl ich ehrlich gesagt wusste, dass alles an Wert gewinnen würde. Es war mir aber klar, dass ich nach Israel gehen sollte und habe absichtlich alle Brücken hinter mir abgebrochen, damit es keinen Grund mehr gibt, zurück zu schauen.

Hast Du eine Familie?

Ja, meine Frau. Ich bin 25 Jahre verheiratet und sehr glücklich; wir sind sehr gesegnet.

War der Anfang in Israel schwer…


 









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