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      Interview mit Mitch Forman einer der Vizepräsidenten von Chosen People Ministries


Du wurde in einer jüdischen Familie Ii Boston geboren. Waren Deine Eltern orthodox, konservativ?


In meiner Jugend waren alle meine Großeltern orthodox. Sie beteten alle im traditionellen Gebetsmantel und achteten auf die Speisegesetze. Aber meine Eltern und meine Freunde waren alle progressive Juden.


Hast Du auch russische Wurzeln?

Ja. Aber mein Großvater hat sich interessanterweise nie als Russe betrachtet, obwohl er aus der Ukraine kam. Dann gab es keine Ukraine auf der Landkarte, und das fand ich immer komisch. Als die ehemalige Sowjetunion sich auflöste, wurde mir klar, dass die Ukraine nicht zu Russland gehörte, sondern ein eigenes Land war. Das ist das Land eines Teils meiner Großeltern. Die anderen kommen aus einem Schtetl in der Nähe der Grenze zwischen Polen und der Ukraine, die nicht mehr existiert. Von dort kamen sie vor dem ersten Weltkrieg.


Und welche Rolle spielte Religion in Deinem Leben? Wie war Deine Beziehung zum Judentum?

Ich bin in den 60er und 70er Jahren in einer normalen jüdischen Familie groß geworden, und ging wie alle meine jüdischen Freunde auf die hebräische Schule. Wir waren nicht religiös, aber jeder feierte seine Bar Mitzwa. Ein Bus holte uns jeden Dienstag und Donnerstag von der Schule ab, um uns zur hebräischen Schule zu bringen, und das ungefähr vier Jahre lang. In die Synagoge zu gehen, hatte eigentlich nur den Sinn, seine Bar Mitzwa zu bekommen.


Und nach der Bar Mitzwa?

Nichts. Ich hatte meine Pflicht getan. Ich glaube nicht, dass irgendwelche meiner Freunde nach der Bar Mitzwa in der Synagoge geblieben sind…












Die Ausgabe Nr.2(46) 2018 ist schon da!

                         Artikel:

Die Herausforderung der Torah für SIE!


Die Spannung wächst


1948 – 2018: 70 Jahre Staat Israel


Die Erfüllung der biblischen Verheißun-gen im Messias


Über die Zusammenhänge des Islams

mit dem Nationalsozialismus


Die jüdische geistliche Elite des 1. Jahr-hunderts aus der Sicht Jesu aus Nazareth und der Talmud-Gelehrten


Die Geschichte der heutigen messiani-schen Bewegung in Südafrika


„Der Streit um die jüdischen Bücher“ als Vorspiel zur Reformation



















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