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      Interview mit Dr. Michael Herts, Regionalleiter von Chosen People Ministries in New York.

In was für einer Familie bist Du aufgewachsen, einer orthodoxen?

Unserer Familie war liberal.

In New York?

Ja, auf Long Island. Ich wurde Bar Mizwa in einer konservativen Synagoge auf Long Island.

Und glaubten Deine Eltern an Jeshua?

Nein. In meiner Familie bin ich der einzige, der an Jeschua glaubt.

Und wann geschah es?

Am 3. Mai 1981, gegen 22 Uhr, aber ich bin mir nicht ganz sicher.

Ih meine, wie alt warst Du?

Oh, ich war 15, fast 16. Ich war auf dem Gymnasium.

Hattest Do Erfahrung mit Antisemitismus zu der Zeit?

Ja. Ich hatte viele Erfahrungen mit Antisemitismus, insbesondere in der Grundschule. Einmal – ich weiß nicht mehr, wie alt ich war – kamen ein paar nichtjüdische Kinder auf uns jüdische Kinder zu, holten ein Messer heraus und fragten: „Wer ist Jude von euch?“ Glücklicherweise kamen wir mit nur ein bisschen Ärger aus dieser Situation heraus. Wir konnten es ohne fremde Hilfe schaffen. Später wurde ich Christusmörder genannt und beschuldigt, Gott getötet zu haben. Ich wusste gar nicht, worüber sie sprachen; ich wusste nicht, wie man Gott töten kann, vor allem ein kleines Kind. Manchmal sah ich in der Mittelschule Hakenkreuze an der Wand. Ich wurde von Nichtjuden mit anderen bösen Namen benannt und von Zeit zu Zeit bedroht. Und noch etwas:  Manchmal gingen die jüngeren Leute wie ich zu Fuß zur Synagoge, wo ich Bar-Mizwa wurde;  wir durften nicht fahren.  Die Älteren durften aber fahren, und manchmal, nach dem Gottesdienst, kamen sie auf den Parkplatz und alle Reifen waren platt…










Die Ausgabe Nr.1(47) 2019 ist schon da!

                         Artikel:


Die 16. gesamtdeutsche Messianische

Konferenz


Syrien im Flammen


Chanukka


Die jüdische geistliche Elite des 1. Jahr-hunderts aus der Sicht Jesu aus Nazareth und der Talmud-Gelehrten


Die Herausforderung der Torah für SIE!


Die Geschichte der heutigen messiani-schen Bewegung in Südafrika


„Der Streit um die jüdischen Bücher“ als Vorspiel zur Reformation



















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